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Meine virtuelle Waage
Meine virtuelle Waage Screenshot File size 2.69 MB

Version:
1.1

Platforms:
Win XP, Win 98, Win NT, Win ME, Win 95

Languages:



Installation mode:
Installer & Deinstaller

Autor: "M. Niessner"

Downloads:
33
Description

Unfortunately there is only a German description available at the moment


Ein Programm für Angler zur Abschätzung des Fischgewichts aus der Länge.


Mit diesem Programm können Sie das Gewicht eines Fisches aus seiner Länge abschätzen. Die Berechnung des Gewichts in der "virtuellen Waage" basiert auf der sogenannten FULTONschen Formel

Gewicht = K · Länge ³ / 100

mit K als Korpulenzfaktor, dem Gewicht in Gramm und der Länge in cm. Der Korpulenzfaktor ist von Fischart zu Fischart unterschiedlich und reicht von 0,19 beim Aal bis zu 2,2 beim Karpfen. Die angegebenen Werte sind dabei Mittelwerte, die von durchschnittlich genährten Fischen ausgehen. Je nach Nährstoffangebot und Wassertemperatur kann das tatsächliche Gewicht um bis zu 15% um diesen Mittelwert schwanken.

Ein höheres Gewicht als der Mittelwert deutet auf einen guten Ernährungszustand, ein niedrigeres entsprechend auf einen relativen Mangel hin. Bei der Anzeige des Gewichts werden daher neben dem Mittelwert auch der Maximalwert (+15%) und der Minimalwert (-15%) ausgegeben. Praktisch kann man sich an der Erscheinung des Fischs orientieren. Hat er einen normalen Wuchs, kann man vom Gewichtsmittelwert ausgehen. Sieht der Fisch gedrungen oder dickbauchig aus, liegt das Gewicht eher beim Maximalwert. Entsprechend sollte bei relativ schlanken Fischen eher der Minimalwert verwendet werden.

Grundsätzlich lassen sich mit dieser Methode sehr gute Gewichtsabschätzungen für Fische aus natürlichen Gewässern treffen. Die verwendeten Korpulenzfaktoren wurden aus einschlägigen Veröffentlichungen zusammengestellt und aus Mittelwertbildungen der Fanganzeigen diverser Fachzeitschriften ermittelt. In Einzelfällen wurden auch Gewichte nachgewiesen, die außerhalb des Bereichs von 15% um den Mittelwert liegen. In diesen seltenen Fällen handelt es sich meist um Fische, die mit Parasiten zu kämpfen hatten (untergewichtig) oder aus bewirtschafteten Teichanlagen (übergewichtig) stammten.
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